„Darf’s ein bisschen leichter sein?“
Humor im Klinikalltag

Marienkrankenhaus St.Wendel
6. April 2017

Mit Humor geht alles leichter – sagt man so. Tatsächlich trägt Humor zu mehr Gelassenheit bei. Humorvolles Lachen erleichtert den Kontakt zu den anderen. Das wirkt sich positiv im Arbeitsalltag aus. Doch ist Humor kein Werkzeug, kein tool, das, einmal erlernt, jederzeit einsetzbar wäre. Humor ist vielmehr eine Haltung, die sich gerade in schwierigen Situationen bewährt. Der Klinikalltag konfrontiert mit der Begrenztheit des menschlichen Lebens und mitunter gerät man selbst an eigene Grenzen, auch an Grenzen der Belastbarkeit. Gerade da macht sich das „Trotzdem“ des Humors bemerkbar: als Fehlerfreundlichkeit, auch sich selbst gegenüber; als kreativer Einfall, der für Entspannung sorgt; als Empathie, die die Beziehung zu anderen in den Vordergrund rückt; als angemessener, weil auch augenzwinkernder, Umgang mit dem Ernst des Lebens.

So eröffnet Humor Spielräume für die Bewertung und Bewältigung von alltäglichen Problemlagen. Neue Handlungsspielräume im Kontakt mit Patientinnen und Patienten ebenso wie im Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen werden eröffnet.

Arbeitsmethoden:

-  Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen. Übungen zu Kontakt, Aufmerksamkeit, Haltung und Ausdruck, körpersprachliche Kommunikation.
-  Theoretische Einheiten zu Humor in Abgrenzung zu sinnverwandten Begriff (wie Komik, Ironie, Spaß etc.)
-  Fallbeispiele „Humor in Pflegeberufen“ kennen lernen und auswerten
-  Szenische Arbeit auf der Grundlage von Erfahrungen der Teilnehmenden.

Ziele:

-  Humor als Haltung, Menschenbild und Weltanschauung kennen lernen
-  Entwicklung einer ressourcenorientierten individuellen Humorhaltung
-  Geschärfte Wahrnehmung von Situationskomik und Erweiterung der humorvollen Reaktionsweisen
-  Erweiterung der Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten
-  Kreative Lösungen für Konfliktsituationen

Zeitlicher Umfang: 3  bzw. 6 Zeitstunden 

7.- 8. Dezember 2017

Wäre doch gelacht! Humor als Haltung in Beruf und Alltag.

Lachen verbindet und Humor erleichtert das Leben - ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber tatsächlich ist Humor eine Haltung sich selbst und anderen gegenüber, die sich gerade in schwierigen Situationen bewährt. Mit Humor muss kein weiteres Tool erlernt werden, Humor ist vielmehr eine Einstellungssache, die viel mit Gelassenheit, Neugierde und Kreativität zu tun hat.Humor in diesem Sinne ist sogar erlernbar und das geschieht in diesem Kurs mit den Mitteln des Clowntheaters. Hierbei muss niemand eine gute Figur abgeben und wird gerade so frei, zu neuen und ungewohnten Entdeckungen mit sich selbst oder auch zu Interventionen im Kontakt mit anderen zu gelangen.

Inhalte:

  • Begriffsklärung rund um Humor
  • Die politische Dimension von Humor
  • Das Riskante des Humors
  • Die Potentiale des Humors

Methodisch bietet das Seminar einen beschwingten Wechsel von Theorieeinheiten, Bewegung und Improvisation, Reflexion eigener Erfahrungen und Erprobung von humorvollen Interventionen.Für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit aus Berlin und Brandenburg.
Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)

Weitere Informationen auf der Homepage des SFBB

 


Humor – ein Lebenselixier der besonderen Art

27. Juni 2016, BruderhausDiakonie, 72762 Reutlingen

Humor bedeutet vom Wortsinn her Feuchtigkeit oder Flüssigkeit. Heutzutage wird gerne von Humor als soziales Schmiermittel gesprochen, das die Kommunikation in Arbeitszusammenhängen erheitert und erleichtert.

Humor fördert Kreativität und den Sinn für ungewöhnliche Lösungen v.a. in schwierigen Situationen. So kann auch in stressigen Situationen mehr Gelassenheit Einzug halten.Tatsächlich ist Humor eine soziale Kompetenz und dabei weit mehr als ein Werkzeug, es ist eine Lebenshaltung sich selbst und anderen gegenüber. Der Sinn für Humor hält das Unvollkommene und Unabgeschlossene für normal und bleibt offen für neue, oft ungewöhnliche Perspektiven und Handlungsweisen. Er zeigt sich auch in einer gnädigen Haltung angesichts von Schwächen oder Fehlern.

Den Sinn für Humor kann man schulen und an schwierigen Situationen beispielhaft durch einfache Übungen zur Wahrnehmung, Präsenz und Haltung erproben. Dazu bietet die Fortbildung, auf der mit Mitteln der Improvisation aus dem (Clown-) Theater gearbeitet wird, die Gelegenheit.

 


Das kann ja heiter werden!

Entwicklungspolitische Bildung im Geiste des Humors


25. — 27. September 2015, Haus am Schüberg, Ammersbek bei Hamburg

Brot für die Welt
Evangelischer Entwicklungsdienst
Bildungsstelle Nord
Wulfsdorfer Weg 33
22949 Ammersbek

Humor ist vor allem dann gefragt, wenn es eigentlich nichts zu lachen gibt. In einer angespannten politischen Debatte oder einer schwierigen Seminarsituation kann die Kommunikation durch Humor entspannt und in konstruktive Bahnen gelenkt werden. Der Humor verbindet Menschen auf direkte und heitere Art.

Eine humorvolle Haltung sich selbst und anderen gegenüber bewährt sich gerade in stressigen Momenten. Sie schenkt Gelassenheit, fördert Kreativität und sorgt für ungewöhnliche Lösungen.

Zur Einübung in diese Haltung des Humors eignet sich ganz wunderbar das Clownstheater mit seinen ungewöhnlichen Spiel– und Erfahrungsmöglichkeiten. Clowns und Clowninnen besitzen eine innere Freiheit und Leichtigkeit, mit der sie allem und jedem, sogar sich selbst, begegnen. Sie verfügen über ein gutes Gespür für Stimmungen und Atmosphären, das sie auf-merksam und gut reagieren lässt in Momenten, in denen alles schief zu gehen droht.

Dieser Clownerie-Workshop richtet sich an Menschen, die im entwicklungspolitischen Bil-dungsbereich tätig sind. Das Experimentieren mit clownesken Spielformen bietet die Chance, das eigene Handlungsrepertoire im Umgang mit schwierigen Seminarsituationen, mit den Teilnehmenden und sich selbst zu erweitern. An konkreten Situationen werden die Möglichkei-ten von Humorintervention spielerisch erprobt.

Methodisch wechseln sich Bewegung, Spiel und Improvisation mit Reflexionen und kurzen Referaten ab. Damit sich Form und Inhalt auch entsprechen, wird es ein unterhaltsames Semi-nar, bei dem das Lachen sicher nicht zu kurz kommt.

Ziel ist es, Humor als eine Haltung des Dialogs, der Multiperspektivität und der Fehlertoleranz theoretisch kennen zu lernen und praktisch zu erproben.